Gamma-Spektrometrie

Ausstattung

Das Gammaspektrometrie-Labor verfügt über mehrere Low-Level Messplätze zum hochempfindlichen, nuklidspezifischen Nachweis von Radioaktivität in verschiedensten Proben.

Die erzielbaren Nachweisgrenzen sind abhängig von der Messzeit und der Probengeometrie. Typische Werte für die Nachweisgrenze von Co-60 bei einer Messzeit von 15 Stunden sind 0,05 Bq für eine flache Geometrie (Durchmesser 6 cm) und 0,3 Bq für eine Ringschale (Inhalt 1 l).

Aufgaben und Dienstleistungen

Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt bei Routinemessungen an Umweltproben wie Staubfilter, Niederschlag, Oberflächen- und Grundwasser, Boden, Gras und Milch, die im Rahmen der Immissionsüberwachung der kerntechnischen Anlagen des Forschungszentrums durchgeführt werden.

Einen weiteren Schwerpunkt stellen Messungen im Rahmen der Emissionsüberwachung und der Kontaminationskontrolle dar.

Darüber hinaus führen wir auch Untersuchungen für externe Auftraggeber durch. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Dr. Eberhard Kümmerle
E.Kuemmerle.at.fz-juelich.de
(02461) 61-6159
(02461) 61-2166
Postanschrift:
S-U
52425 Jülich
Lieferanschrift:
S-U
Leo-Brandt-Straße
52428 Jülich


Blick auf drei der sieben Messplätze


Beispiel für ein Gammaspektrum
(Kalibrierpräparat mit 54Mn, 57Co, 65Zn, 85Sr, 88Y, 133Ba, 137Cs und 139Ce)


letzte Änderung 20.10.2004 | | Ausdrucken