Grundwassermonitoring auf der Semipalatinsk Test Site STS
Ein Projekt der technischen-wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Kasachstan

Das Institute for Nuclear Physics des National Nuclear Center der Republik Kasachstan führt ein Projekt zur Grundwasserüberwachung auf dem ehemaligen  Atomwaffentestgelände Semipalatinsk, Kasachstan, durch. Das Projekt mit dem Namen "Groundwatermonitoring at Semipalatinsk Test Site" wird vom International Science and Technology Center ISTC, Moskau, unter der Projektnummer K-893 mit Mitteln der EU gefördert.
Die kasachischen Geologen und Geophysiker nutzen für den Aufbau des Grundwassermonitoring zum einen bestehende Bohrlöcher aus der Zeit der Nukleartests, die meist freigespült werden müssen. Zum anderen können sie mit Hilfe ihrer technischen Ausstattung Bohrungen durchführen, um neuen Grundwasserpegel zu installieren.
Ein Geländeinsatz eines kasachischen Bohrtrupps auf der STS im Frühsommer 2004 wurde vom FZJ zur Grundwasserprobennahme begleitet ( Foto).
Der GB Sicherheit und Strahlenschutz ist, unterstützt vom ICG-IV des Forschungszentrums Jülich, gemeinsam mit dem Lawrence Livermore National Laboratory LLNL, USA, als "International Collaborator" in das Projekt eingebunden.
Im Rahmen der wissenschaftlichen-technischen Zusammenarbeit mit Kasachstan unterstützt das Internationale Büro (IB) des Bundsministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Kooperation der Jülicher und kasachischen Wissenschaftler durch Reisekostenzuschüsse und Finanzierung von Gastaufenthalten im FZJ (Projekt KAZ 03/001).


Weitere Informationen:
Ansprechpartner im GB Sicherheit und Strahlenschutz:  Burkhard Heuel-Fabianek


letzte Änderung 16.12.2005 | | Ausdrucken