Institute for Advanced Simulation
Das Institute for Advanced Simulation vereint Simulation Sciences und Supercomputing unter einem Dach. Auf diese Weise werden disziplinäre, methodische und technologische Kompetenzen gebündelt, die nötig sind, um die kommenden Herausforderungen in den Simulationswissenschaften zu bewältigen. Die enge Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Nutzer mit den Mitarbeitern des Jülich Supercomputing Centre führt zu einer fruchtbaren Nutzung des hochattraktiven europäischen Supercomputerzentrums in Jülich - speziell in der Methodenentwicklung und in der wissenschaftlichen Visualisierung. Das Institut besteht aus dem Jülich Supercomputing Centre und vier Teilbereichen. Die Integration weiterer Gruppen ist geplant.
Teilinstitute:
Jülich Supercomputing Centre (JSC)
Quanten-Theorie der Materialien (IAS-1)
Theorie der Weichen Materie und Biophysik (IAS-2)
Theorie der Strukturbildung (IAS-3)
Theorie der starken Wechselwirkung (IAS-4)
News:
Deutscher Forschungsrechner QPACE ist energieeffizientester Supercomputer der Welt
In der nun erschienenen Liste der energieeffizientesten Supercomputer belegt der deutsche Supercomputer QPACE (QCD Parallel Computing on the Cell) den ersten Platz. Entwickelt wurde QPACE von einem akademischen Konsortium aus Universitäten und Forschungszentren sowie dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen im Rahmen eines staatlich geförderten Forschungsverbundes.
mehr...
BMBF kürt Hermes zum Projekt des Monats
Konzerte, Volksfeste, Fußballstadien - welche Strategien gibt es, um Menschen in Großveranstaltungen sicher zu leiten und im Krisenfall schnellstens zu evakuieren? Das von Forschern am Jülich Supercomputing Centre geleitete Projekt Hermes entwickelt computerunterstützte Konzepte und Evakuierungsassistenten, um Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten mit einer Prognose über die Besucherströme zeitnah zu versorgen. Das BMBF würdigt Hermes als Projekt des Monats auf seinem Onlineportal; der WDR widmet Hermes eine vertonte Fotostrecke.
mehr zum Projekt...
BMBF
WDR Fotostrecke
Mechanische Kontrolle molekularer Spinzustände
Moleküle sind die kleinsten denkbaren Bauteile elektronischer Schaltungen. Nanometer-kleine Moleküle sollen zukünftig dabei helfen, magnetische Speichermedien für die Informationstechnologie weiter zu verbessern oder neuartige Informationstechnologien, wie den Quantencomputer, zu realisieren. Physiker aus Jülich, den USA und Argentinien haben nun gezeigt, wie sich die magnetischen Eigenschaften solcher einzelnen Moleküle kontrolliert mechanisch manipulieren lassen. Ihr Modell-System kann zur präzisen Überprüfung physikalischer Theorien dienen, berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Science". Die Forscher bestätigten mit seiner Hilfe erstmals eindeutig theoretische Vorhersagen über den "underscreened Kondo-Effekt".
mehr...
JUGENE berechnet Kräfte in Atomkernen
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Bonner Universität haben ein elementares Problem der theoretischen Physik gelöst - mithilfe des Jülicher Supercomputers JUGENE. Die Forscher um den Physiker Prof. Ulf-G. Meißner berechneten die komplizierten Wechselwirkungen in einem mittelgroßen Atomkern. Eine Woche brauchte der schnellste Rechner Europas, dann lieferte er die Energiewerte von fünf Atomkernen, darunter Helium, Lithium und Kohlenstoff. Die energetischen Wechselwirkungen in größeren Atomkernen ließen sich bisher nicht zuverlässig berechnen, zu komplex ist das Kräftespiel. Die Forscher fanden eine Lösung, indem sie zwei Methoden vereint.
mehr...
letzte Änderung 01.07.2010 | Sabine Höfler-Thierfeldt | Ausdrucken
Das Institute for Advanced Simulation vereint Simulation Sciences und Supercomputing unter einem Dach. Auf diese Weise werden disziplinäre, methodische und technologische Kompetenzen gebündelt, die nötig sind, um die kommenden Herausforderungen in den Simulationswissenschaften zu bewältigen. Die enge Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Nutzer mit den Mitarbeitern des Jülich Supercomputing Centre führt zu einer fruchtbaren Nutzung des hochattraktiven europäischen Supercomputerzentrums in Jülich - speziell in der Methodenentwicklung und in der wissenschaftlichen Visualisierung. Das Institut besteht aus dem Jülich Supercomputing Centre und vier Teilbereichen. Die Integration weiterer Gruppen ist geplant.Teilinstitute:
Jülich Supercomputing Centre (JSC)
Quanten-Theorie der Materialien (IAS-1)
Theorie der Weichen Materie und Biophysik (IAS-2)
Theorie der Strukturbildung (IAS-3)
Theorie der starken Wechselwirkung (IAS-4)
News:
Deutscher Forschungsrechner QPACE ist energieeffizientester Supercomputer der Welt
In der nun erschienenen Liste der energieeffizientesten Supercomputer belegt der deutsche Supercomputer QPACE (QCD Parallel Computing on the Cell) den ersten Platz. Entwickelt wurde QPACE von einem akademischen Konsortium aus Universitäten und Forschungszentren sowie dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen im Rahmen eines staatlich geförderten Forschungsverbundes.
mehr...
BMBF kürt Hermes zum Projekt des Monats
Konzerte, Volksfeste, Fußballstadien - welche Strategien gibt es, um Menschen in Großveranstaltungen sicher zu leiten und im Krisenfall schnellstens zu evakuieren? Das von Forschern am Jülich Supercomputing Centre geleitete Projekt Hermes entwickelt computerunterstützte Konzepte und Evakuierungsassistenten, um Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten mit einer Prognose über die Besucherströme zeitnah zu versorgen. Das BMBF würdigt Hermes als Projekt des Monats auf seinem Onlineportal; der WDR widmet Hermes eine vertonte Fotostrecke.
mehr zum Projekt...
BMBF
WDR Fotostrecke
Mechanische Kontrolle molekularer Spinzustände
Moleküle sind die kleinsten denkbaren Bauteile elektronischer Schaltungen. Nanometer-kleine Moleküle sollen zukünftig dabei helfen, magnetische Speichermedien für die Informationstechnologie weiter zu verbessern oder neuartige Informationstechnologien, wie den Quantencomputer, zu realisieren. Physiker aus Jülich, den USA und Argentinien haben nun gezeigt, wie sich die magnetischen Eigenschaften solcher einzelnen Moleküle kontrolliert mechanisch manipulieren lassen. Ihr Modell-System kann zur präzisen Überprüfung physikalischer Theorien dienen, berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Science". Die Forscher bestätigten mit seiner Hilfe erstmals eindeutig theoretische Vorhersagen über den "underscreened Kondo-Effekt".
mehr...
JUGENE berechnet Kräfte in Atomkernen
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Bonner Universität haben ein elementares Problem der theoretischen Physik gelöst - mithilfe des Jülicher Supercomputers JUGENE. Die Forscher um den Physiker Prof. Ulf-G. Meißner berechneten die komplizierten Wechselwirkungen in einem mittelgroßen Atomkern. Eine Woche brauchte der schnellste Rechner Europas, dann lieferte er die Energiewerte von fünf Atomkernen, darunter Helium, Lithium und Kohlenstoff. Die energetischen Wechselwirkungen in größeren Atomkernen ließen sich bisher nicht zuverlässig berechnen, zu komplex ist das Kräftespiel. Die Forscher fanden eine Lösung, indem sie zwei Methoden vereint.
mehr...
letzte Änderung 01.07.2010 | Sabine Höfler-Thierfeldt | Ausdrucken
