IBN-3 stellt auf der Hannovermesse
neuartigen Nanopositionierer vor Strukturen in der Größe von
Nanometern rücken seit einiger Zeit in den Focus. Dabei spielt
es in der Forschung eine entscheidende Rolle, Objekte in diesen
Dimensionen kontrolliert bewegen zu können. Auf der Hannover
Messe (Halle 2, Stand C38) zeigt das Forschungszentrum Jülich
einen Nanopositionierer, der mit hervorragenden Eigenschaften
diese Aufgabe meistert.
Der Jülicher Nanopositionierer kann auf Bruchteile eines Atoms genau
arbeiten, also zum Beispiel die Spitze eines Rastersondenmikroskopes auf
0,1 Nanometer genau steuern. Gleichzeitig ermöglicht er eine
Verfahrstrecke von mehreren Millimetern - das ist ein Unterschied von 8
Größenordnungen. Im Gegensatz zur bisherigen Technik, der
Trägheitstranslation, ist er jedoch komplett rüttelfrei und nicht anfällig für
Schwingungen mit hohen Frequenzen. Seine kompakte Bauweise von rund
einem Kubikzentimeter macht ihn stabil und er ist weitreichend einsetzbar,
etwa im Vakuum, bei tiefen Temperaturen oder bei hohen Magnetfeldern.
Mögliche Einsatzgebiete für den Jülicher Nanopositionierer sind die
Kontaktierung von Nanoobjekten oder das Justieren von optischen
Versuchen. Auf der Hannover Messe wird ein Rastersondenmikroskop
vorgeführt, das dank der Jülicher Entwicklung eine atomare Auflösung
bietet, aber ohne Isolation gegen Schwingung auskommt.
Das Arbeitsprinzip des Jülicher Nanopositionierers ist inzwischen zum
Patent angemeldet. Es nutzt geschickt die Reibung zwischen einer
zentralen Vorschubstange und den beweglichen Halterungen aus, in denen
sie federgelagert sitzt. Damit sind exakte Bewegungen möglich, aber es
werden die großen Beschleunigungen und Schwingungen vermieden, die
bei anderen Verfahren auftreten.
Ansprechpartner: Bert Voigtländer, Tel.: 02461 61 4116,
Mail: b.voigtlaender@fz-juelich.de
Hartmut Fischer, Tel.: 02461 61 6502, Mail: h.fischer@fz-juelich.de
Links: www2.fz-juelich.de/ibn/nanopositioner
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Institut
of Bio and Nanosystems will be presenting an
innovative nanopositioner at
the Hannover Trade Fair Structures nanometres in size have been
moving into the spotlight for some time now. At the same time, being able to
move objects in these dimensions plays a decisive role in research.
Forschungszentrum Jülich will be exhibiting a nanopositioner at the
Hannover Trade Fair (Hall 2, Stand C38) which masters this task and boasts
outstanding properties.
The Jülich nanopositioner can work precisely on fractions of an atom, thus
for example being able to precisely control the tip of a scanning probe
microscope to within 0.1 nanometre. It also allows for a tolerance of several
millimetres - that is a difference of 8 orders of magnitude. As opposed to
previous technology, inertia translation, it is however completely vibrationfree
and not prone to oscillations with high frequencies. Its compact
construction of about one cubic centimetre makes it stable and possibilities
for its application are wide-ranging, even in a vacuum, at low temperatures
or in strong magnetic fields. Possible areas of application for the Jülich
nanopositioner include contacting of nano-objects or adjustment of optical
devices or experiments. A scanning probe microscope will be presented at
the Hannover Trade Fair, which thanks to the Jülich development offers
atomic resolution, but which gets by without insulation against vibration.
Application has in the meanwhile been submitted for patenting the
operating principle of the Jülich nanopositioner. This cleverly utilises the
friction between a central feed bar and the movable brackets, in which it
sits spring-loaded. This makes precise movements possible whilst avoiding
the great acceleration and vibrations that occur in the case of other methods.
Contacts:
Bert Voigtländer, Tel.: 02461 61 4116, Mail: b.voigtlaender@fz-juelich.de
Hartmut Fischer, Tel.: 02461 61 6502, Mail: h.fischer@fz-juelich.de
Link: www2.fz-juelich.de/ibn/nanopositioner |