IBG-2, Forschungsbereich Ecosystem Dynamics
AG Pflanze-Pflanze Interaktion und Biodiversität
Funktionelle Biodiversität
Pflanzenarten in einem Ökosystem unterscheiden sich oft in deren Funktion für das Ökosystem (z.B. Gras, Kraut, Leguminosen). Leguminosen binden Stickstoff aus der Luft. Nachbararten profitieren von dieser Düngung und die Produktivität des Systems steigt.
Biodiversätsexperimente haben gezeigt, dass artenreiche Gesellschaften eine bessere Ressourcennutzung zeigen und damit produktiver sind als artenarme Systeme. In natürlichen Systemen wandern Arten ein und verändern die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaft. Arten die zuerst einwandern bestimmen stärker die weitere Entwicklung der Gesellschaft community assembly).
Positive Biodiversitätseffekte und Renaturierung
Wir wissen nicht welche Rolle diese positiven Effekte der Biodiversität in naturnahen Systemen spielen. Wir untersuchen die Rolle der Biodiversität unter unterschiedlichen Umweltbedingungen.
Auf degradierten Standorten (Bergbau, landwirtschaftliche Brachen) testen wir ökologische Theorien zur Renaturierung (restoration ecology).
Die Entwickliung der Standortbedingungen während der Suksession verändern das Erscheinungsbild der Pflanzen (traits). Dieser Erscheinungsbild untersuchen wir mit nicht-invasiven Verfahen unter kontrollierten Bedingungen und Feldbedingungen (Phänotypisierung).
Leitung: Dr. Vicky Temperton
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IBG-2: Pflanzenwissenschaften Ecosystem Dynamics |
Forschungsbereich
Ecosystem Dynamics
Fernerkundung und Photosynthese
Pflanze-Pflanze Interaktionen
Pflanze-Boden Interaktionen
Pflanze-Atmosphäre Interaktionen
letzte Änderung 21.03.2010 | ICG3 Admin | Ausdrucken
