Kontrolle und Konfiguration des Win XP Arbeitsplatzes
Rudi Theisen, ZAM
19.08.2004
Quelle:
WWW.FZ-Juelich.DE/zam/sicherheit/docs/win/inf-xp/xp-konf-arbeitsplatz.htm
Urheberrechtsvermerk zu Bildern von Micosoft-Produkten:
"Nachdruck der Screen Shots mit freundlicher Erlaubnis der Microsoft Corporation".
Über die Eigenschaften (3) des
Arbeitsplatzes (1 bis 2) können Sie kontrollieren, ob das
Win-XP Service Pack 2 installiert ist:
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1.
Kontrolle der Win-XP Version
Das Win-XP Service Pack 2 ist installiert, wenn in der Allgemein-Registerkarte
"Service Pack 2" erscheint (A).
In der Computername-Register-Karten können Sie auch gleich den Rechner-Namen definieren (5):
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2
Rechner-Namen definieren
Wenn Sie sich nicht von einem anderen Rechner auf diesem PC anmelden möchten,
dann schalten Sie in der Remote-Registerkarte die voreingestellt
aktivierte Remote-Nutzung am besten ganz ab (5):
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3
Remote-Nutzung abschalten
Voreinstellt werden 12% der Platte zur Abspeicherung von Systemwiederherstellungen reserviert.
Die Größe dieses Bereiches können Sie optional in der Systemwiederherstellung-Registerkarte
anpassen (5):
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4
Optional die Größe des Platten-Bereiches für Systemwiederherstellungen reduzieren
In dieser Register-Karte können Sie die Systemwiederherstellung aber auch ganz
abschalten (A). Das ist z.B. dann notwendig, wenn Ihr PC durch Viren infiziert ist.
Durch die Abschaltung der Systemwiederherstellung wird verhindert, daß diese
nach der Viren-Entfernung wieder die infizierten Programm wiederherstellt.
Durch das Abschaltung der Systemwiederherstellung werden aber alle Wiederherstellungs-Punkte
gelöscht. Wer noch nie davon Gebrauch gemacht hat, darüber zu einen früheren
System-Zustand zurückzukehren, für den ist das kein Verlust. Der sollte auch
überlegen, ob er den Bereich zum Abspeichern solcher Wiederherstellungs-Informationen nicht
drastisch reduziert (s.o.: Bild 4).
Wer allerdings nur ungern auf frühere Wiederherstellungs-Punkte verzichtet, sollte
bei Virenverdacht zunächst einmal die Systemwiederherstellung vor der Virensuche
nicht abschalten. Nur dann, wenn ein Virus gefunden wurde, ist die Systemwiederherstellung
abzuschalten (A) und die Viren-Suche und -Entfernung zu wiederholen.
Anschließend vergessen Sie aber bitte nicht, die Systemwiederherstellung wieder anzuschalten.
In der "Automatische Updates"-Registerkarte könnten Sie die Windows-Update-Funktion
konfigurieren:
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5
Konfiguration der Windows Update-Nutzung
-
Microsoft empfiehlt den Automatischen Update (A).
Dann werden Windows Updates automatisch geholt und automatisch auf Ihrem PC installiert.
Sie können dabei weiterhin festlegen,
wie oft diese Funktion ausgeführt werden soll, z.B. täglich, und um welche Uhrzeit die
Patches bzw. Updates installiert werden sollen.
Diese Funktion können wir leider nicht gebrauchen, weil man nicht vorgeben kann,
die Updates nicht von Microsoft, sondern vom ZEL Windows Update Server
(ZELWUS) zu holen.
Deshalb hat das ZEL in \\ZELCDS\public\Windows Update\ zwei .REG-Dateien bereitgestellt,
mit der Sie díe Nutzung des ZELWUS-Servers konfigurieren können:
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ForceDownloadForceInstall0900AskForReboot.reg
Neue Updates werden automatisch auf Ihren PC geholt und morgens
um 9.00 Uhr automatisch
installiert. Falls ein PC Neustart notwendig ist, erfolgt der aber erst, wenn der Benutzer
zustimmt hat. Er kann dadurch seine Arbeit vorher abschließen.
Das ist die komfortabelste Art, Windows-Updates automatisch zu installieren, ohne
sich aber durch einen Neustart mitten in der Arbeit unterbrechen zu lassen.
Diese Konfiguration hat gegenüber der nachfolgenden Update-Konfiguration weiterhin
den Vorteil, daß der PC auch dann aktualisiert wird, wenn der Benutzer nicht mit
Administrator-Rechten arbeitet. Wir sind ja bestrebt, daß möglichst alle normalerweise
ohne Administrator-Rechte arbeiten, weil dann der Schaden, den ein Virus anrichten
kann, sich nicht so gravierend auswirkt. Viele Viren waren nur dadurch so erfolgreich, weil
viel zu viele Benutzer immer mit Administrator-Rechten
arbeiten. Dann kann ein Virus Ihren PC total übernehmen, während er anderenfalls
nur das darf, was Sie als "einfacher" Benutzer dürfen.
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AskForDownloadAskForInstallAskForReboot.reg
Bei dieser Update-Konfiguration muß der Benutzer sowohl dem Holen des Updates als
auch dessen Installation als auch einem eventuell notwendigen PC-Neustart zustimmen.
Bei dieser Konfiguration hat der Benutzer die totale Kontrolle über die
Installation neuer Windows-Updates.
Leider funktioniert diese Methode aber nur dann, wenn Sie mit Administrator-Rechten
arbeiten. Wer sich aber nur selten als Administrator anmeldet, dessen PC bleibt oft
über Wochen "ungepatcht", also in einem unsicheren Zustand.
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Weiterhin kann man sich die Updates schon mal automatisch auf den PC holen lassen, aber
noch nicht automatisch installieren lassen (B).
-
Man kann sich aber auch nur informieren lassen, daß es neue Updates für diesen PC gibt (5).
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Man kann den automatisch Update aber auch ganz abschalten (C).
Dann muß man aber selber
dafür sorgen, neue Windows Updates zu installieren.
Sie können dazu
z.B. den Windows Update Dienst nutzen, den man z.B. aus dem Internet Explorer über
dessen Extra-Menü aufrufen kann.
2. Verweise auf benachbarte Themen
[1]
Voreinstellungen des Internet Explorers nach der Win XP SP2-Installation
(www.fz-juelich.de/zam/sicherheit/docs/win/inf-xp/xp-ie-konfvor.htm)
[2]
Windows XP Informations-Bausteine
(www.fz-juelich.de/zam/sicherheit/docs/win/inf-xp/index.html)