Vergabe von Rechenzeit auf dem BG/L
(gültig bis zur Bewilligungsperiode Juli 2006)


Für die Auswahl gemeinsamer Projekte auf dem Blue Gene/L System lässt das ZAM sich von folgenden Kriterien leiten:
  • Das Projekt/die Anwendung beruht auf einem positiv begutachteten NIC-Projekt (ggf. werden nach den Regeln des NIC Gutachten eingeholt).

  • Es wird darauf geachtet, dass möglichst viele unterschiedliche Forschungsgebiete abgedeckt werden.

  • Die Anwendung muss auf dem Jülicher Supercomputer Jump lauffähig sein und dort seine Skalierbarkeit bis zu 128 Prozessoren nachgewiesen haben. Dazu wird den Anwendungsentwicklern die notwendige Rechenzeit über einen Zeitraum von 1 bis 2 Monaten eingeräumt.

  • Die parallele Anwendung (kein Farming!) liegt im Source-Code vor und ist in C, C++ oder Fortran geschrieben. Da BG/L derzeit nur sehr begrenzt spezielle externe Libraries unterstützt, muss die Anwendung unabhängig davon lauffähig sein. Außerdem muss die Anwendung mit einem Hauptspeicherbedarf von 500 MByte pro Doppel-Prozessor auskommen.

  • Am Ende einer Portierungs- und Erprobungsphase auf BlueGene/L von 1 bis 2 Monaten muss die Skalierbarkeit des Programms auf 512 Prozessoren demonstriert werden. Es wird dann entschieden, ob und mit welchen Ressourcen sich eine Produktionsphase auf BlueGene/L anschließt.

  • Wissenschaftliche oder technische Ergebnisse der Arbeiten im Zusammenhang mit BG/L sind vor der Veröffentlichung mit dem ZAM abzustimmen (Kopie an das ZAM) bzw. werden gemeinsam mit dem ZAM publiziert (Acknowledgement ist Pflicht).



last change 05.07.2006 | Ulrike Schmidt | Print