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Rechenzeit auf den dem NIC
zur Verfügung stehenden
Supercomputern kann grundsätzlich von jedem fachlich entsprechend
ausgewiesenen Wissenschaftler beantragt werden. Die Vergabe von Rechnerressourcen
wird vornehmlich anhand unabhängiger Gutachten und in Anlehnung an die
Kriterien und Verfahrensweisen der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorgenommen.
Neben der wissenschaftlichen Relevanz des Projektes ist
ein wichtiges Kriterium, dass das Projekt für die Nutzung des
Rechners geeignet ist, insbesondere, dass es möglich ist, bei
den Rechnungen eine große Anzahl von Prozessoren parallel zu
benutzen.
Der wissenschaftliche Rat des NIC
hat zur Beurteilung der Anträge eine Rechenzeitkommission
berufen, die nach einer Begutachtung der Anträge über eine Bewilligung
oder Ablehnung entscheidet. Die Fachgutachter, auf deren Urteil sich die
Rechenzeitkommission stützt, sind ausgewiesene Fachleute auf dem jeweiligen
Gebiet des Antragstellers. Entsprechend der Thematik des Antrages zieht
die Rechenzeitkommission bei Bedarf auch externe Wissenschaftler zur Begutachtung
heran.
Aufruf zum Einreichen von Rechenzeitanträgen, PDF (August 2011)
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Hinsichtlich der Nutzung des Petaflop-Supercomputers IBM Blue Gene/P JUGENE beachten Sie bitte die folgenden
Hinweise:
Berechtigt, einen Antrag auf Rechenzeit im Rahmen der
GCS/NIC-Ausschreibung zu stellen, sind nur ProjektleiterInnen, die an
einer Institution in Deutschland (bzw. der
Außenstelle einer solchen Institution im Ausland) tätig sind.
Ebenfalls antragsberechtigt sind deutsche Wissenschaftler, wenn sie an
internationalen Organisationen mit signifikanter deutscher Beteiligung
(z.B. CERN, ESA, ESO) arbeiten und dort keine permanente Stelle
innehaben.
Interessenten aus dem europäischen Ausland
stellen ihre Anträge bitte im Rahmen der internationalen
GCS/PRACE-Ausschreibung.
Der Petaflop-Supercomputer des Gauss Centre for Supercomputing (GCS) am Standort
Jülich ist das erste Leadership-Class System dieser Größenordnung in Europa.
Er wurde speziell für wissenschaftliche Grand Challenges entwickelt.
JUGENE ist ein IBM Blue Gene/P-System
mit 72 Racks. Jedes Rack besteht aus 1024 Rechnerknoten; jeder
Knoten verfügt über einen Power-PC 450 Prozessor mit vier Rechenkernen und
besitzt 2 GB Speicher. Um die Ressourcen optimal zu nutzen, sollen einzelne
Programmläufe eine ganze Zahl von Racks umfassen. Für besonders kommunikationsintensive
Programme ist die minimale Zahl zwei Racks (8192 Prozessorkerne), ansonsten ein Rack
(4096 Prozessorkerne).
Dieses Leadership-Class System ist für eine begrenzte Zahl von Projekten
vorgesehen, die nach strengen wissenschaftlichen Maßstäben ausgewählt werden:
- Wissenschaftliche Exzellenz
- Klare Vorgabe eines Forschungszieles und überprüfbarer Meilensteine auf dem Weg
dorthin
- Vorarbeiten, die eine sehr gute Skalierbarkeit des Programms für hohe
Prozessorzahlen erwarten lassen. Der Nachweis sollte bis minimal 4096 Prozessorkerne erfolgen
(Ansprechpartner Wolfgang Frings,
E-Mail: w.frings@fz-juelich.de).
- Wohlbegründete und detaillierte Darlegung der benötigten Zahl von Racks,
der Laufzeit des Programms, sowie der insgesamt veranschlagten Rechenzeit.
Die kleinste zu beantragende Einheit ist ein Rack-Monat.
Richtlinien für JUGENE-Anträge
Hinweise zum Abrechnungsverfahren (TKI-0015)
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Zur Beantragung von Rechenzeit bereiten Sie bitte zunächst einen
ausführlichen Projektantrag vor, den Sie dem Elektronischen Fragebogen
als PDF-Datei beifügen müssen. Beachten Sie bitte die
Richtlinien ( JUROPA,
JUGENE)
zu Form, Inhalt und Umfang dieses Projektantrags.
Achten Sie insbesondere darauf, dass
- eine für die Gutachter nachvollziehbare Abschätzung der beantragten
Rechenzeit gegeben wird,
- ein Plot beigefuegt wird, der die Skalierungseigenschaften des
Programms unter realistischen Produktionsbedingungen zeigt, und
- dass eine Erklärung über laufende Projekte und gestellte Anträge an
anderen Supercomputer-Zentren gegeben wird.
Falls Sie ergänzendes Material
zum Projektantrag beilegen möchten (bisher unveröffentlichte Artikel etc.), bitten wir Sie,
diese ebenfalls in einer zweiten PDF-Datei zu sammeln. Diese kann dem
elektronischen Fragebogen zusätzlich beifügt werden.
Füllen Sie bitte danach den Elektronischen Fragebogen vollständig aus und fügen
Sie den ausführlichen Projektantrag als PDF-Datei und gegebenenfalls das ergänzende
Material als zweite PDF-Datei hinzu.
Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihrer Angaben und überprüfen
Sie diese sicherheitshalber.
Senden Sie schließlich eine von Ihnen unterschriebene Kopie des ausgedruckten
Antragsformulars per Post an das NIC-Koordinationsbüro.
Termine:
Rechenzeitperioden dauern ein Jahr, wobei Anträge zweimal jährlich gestellt werden können.
Die kommende Rechenzeitperiode für die Supercomputer in Jülich wird am 1. Mai 2012
beginnen und am 30. April 2013 enden.
Anträge für die kommende Rechenzeitperiode müssen bis zum 29. Februar 2012, 17 Uhr
vorliegen.
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an das
NIC-Koordinationsbüro:
NIC-Koordinationsbüro
Jülich Supercomputing Centre
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel.: 02461 61-3660
Fax: 02461 61-2430
E-Mail: nic@fz-juelich.de

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