Kompetenz für die Zukunft

Das Forschungszentrum Jülich betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung, stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart und entwickelt gleichzeitig Schlüsseltechnologien für morgen. Hierbei konzentriert sich die Forschung auf die Bereiche Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Einzigartige Expertise und Infrastruktur in der Physik, den Materialwissenschaften, der Nanotechnologie und im Supercomputing prägen die Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher. Mit rund 4 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen Forschungszentren Europas.

Immer mehr Menschen werden immer älter. Ziel Jülicher Gesundheitsforschung ist es, die Diagnose und Therapie von altersbedingten Erkrankungen des Gehirns mit biophysikalischen Methoden und Bild gebenden Verfahren zu verbessern.

Zukünftige Generationen zuverlässig mit umweltfreundlicher, bezahlbarer und sicherer Energie zu versorgen, ist ein weiterer Schwerpunkt in Jülich. Photovoltaik, Brennstoffzelle, verbesserte Kraftwerkstechnik und Kernfusion – das sind die Arbeitsfelder der Jülicher Energieforscher. Umgekehrt arbeiten die Umweltforscher in Jülich an den Auswirkungen technischer Prozesse auf Umwelt und Klima. Sie untersuchen, wie Pflanzen auf sich ändernde Umweltbedingungen reagieren und wie die Ernährung einer ständig wachsenden Weltbevölkerung gewährleistet werden kann. Nanoelektroniker untersuchen und entwickeln neue Materialien und Herstellungsverfahren für die übernächste Computergeneration. Dabei verfolgen sie drei Konzepte: die Ausnutzung des Elektronen-Spins als Informationseinheit, innovative Architekturen aus bewährter Halbleitertechnik und die Verknüpfung von elektronischen und biologischen Systemen.

Eine große Rolle in Jülich spielt die Simulationsforschung an einem der größten Supercomputer weltweit.