Die Gesellschaft zur Förderung der "Kernphysikalischen Forschung e.V." (GFKF) wird in Bonn gegründet.
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschließt am 11. Dezember 1956 auf Vorschlag von Staatssekretär Prof. Leo Brandt den Bau einer "Atomforschungsanlage". Dieser Beschluss gilt als die "Geburtsstunde" des heutigen Forschungszentrums Jülich.
Als Standort wird der Staatsforst Stetternich bei Jülich festgelegt.
Der Bau der "Atomforschungsanlage" beginnt. Die Grundsteine für die Reaktoren MERLIN und DIDO werden gelegt.
Der Vertrag über den Bau eines Kugelhaufen-Reaktors zwischen den Firmen BBC/Krupp und der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) wird unterschrieben.
Der AVR-Reaktor wird gebaut. Die "Atomforschungsanlage" wird umbenannt in "Kernforschungsanlage Jülich des Landes Nordrhein-Westfalen e.V." (KFA).
Die Kernforschungsanlage wird von Ministerpräsident Meyers eingeweiht.
Die Reaktoren MERLIN und DIDO werden erstmals kritisch.
Die Kernforschungsanlage Jülich e.V. wird in eine GmbH umgewandelt. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (heute 90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %).
Der AVR-Reaktor liefert Strom in das öffentliche Netz.
Das Institut für Kernphysik wird gegründet und das Isochronzyklotron gebaut.
Das Institut für Festkörperforschung entsteht.
Der Bau des Fusionsexperiments TEXTOR beginnt.
Die Umweltprobenbank wird eingerichtet.
Der Supercomputer CRAY X-MP wird eingeweiht.
Der Reaktor MERLIN wird abgeschaltet.
Das Biotechnikum geht in Betrieb.
Der AVR-Reaktor wird abgeschaltet.
Die "Kernforschungsanlage Jülich GmbH" wird umbenannt in "Forschungszentrum Jülich GmbH".
Das Kühler-Synchrotron COSY geht in Betrieb. Die Solar-Anlage PHOEBUS auf dem Dach der Zentralbibliothek liefert Strom in den Bürotrakt der Bibliothek.
Der Supercomputer CRAY T90/T3E wird eingeweiht.
Das Forschungszentrum Jülich feiert sein 40jähriges Bestehen.
Professor Peter Grünberg erhält den Deutschen Zukunftspreis für die Entdeckung des Riesen-Magneto-Widerstandseffekts.
Bundespräsident Roman Herzog zu Besuch bei Zukunftspreisträger Prof. Grünberg.
Das Institut für Photovoltaik wird gegründet.
Die Atmosphären-Simulationskammer SAPHIR (Simulation Atmosphärischer PHotochemie In einer großen Reaktionskammer) geht in Betrieb.
Das Forschungszentrum Jülich erhält einen 4-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen für die Hirnforschung.
Neues Gewächshaus mit antireflexbeschichtetem Solarglas errichtet.
Ernst-Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen gegründet.
Mehrere virtuelle Institute mit zahlreichen Partnern gegründet.
Der Forschungsreaktor DIDO wird abgeschaltet.
Das Forschungszentrum Jülich feiert sein 50jähriges Bestehen mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen.
Professor Peter Grünberg erhält den Nobelpreis für Physik.