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Diese Gründungsurkunde wurde bei der Grundsteinlegung eingebaut.

Einweihung der Kernforschungsanlage Jülich durch Ministerpräsident Meyers.

Forschungsminister Rüttgers weiht den Supercomputer CRAY T90/T3E ein.

Die SAPHIR-Anlage des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre

Nobelpreisträger Peter Grünberg

 

Historie

1953

Die Gesellschaft zur Förderung der "Kernphysikalischen Forschung e.V." (GFKF) wird in Bonn gegründet.

1956

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschließt am 11. Dezember 1956 auf Vorschlag von Staatssekretär Prof. Leo Brandt den Bau einer "Atomforschungsanlage". Dieser Beschluss gilt als die "Geburtsstunde" des heutigen Forschungszentrums Jülich.

1957

Als Standort wird der Staatsforst Stetternich bei Jülich festgelegt.

1958

Der Bau der "Atomforschungsanlage" beginnt. Die Grundsteine für die Reaktoren MERLIN und DIDO werden gelegt.

1959

Der Vertrag über den Bau eines Kugelhaufen-Reaktors zwischen den Firmen BBC/Krupp und der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) wird unterschrieben.

1960

Der AVR-Reaktor wird gebaut. Die "Atomforschungsanlage" wird umbenannt in "Kernforschungsanlage Jülich des Landes Nordrhein-Westfalen e.V." (KFA).

1961

Die Kernforschungsanlage wird von Ministerpräsident Meyers eingeweiht.

1962

Die Reaktoren MERLIN und DIDO werden erstmals kritisch.

1967

Die Kernforschungsanlage Jülich e.V. wird in eine GmbH umgewandelt. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (heute 90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %).
Der AVR-Reaktor liefert Strom in das öffentliche Netz.

1968

Das Institut für Kernphysik wird gegründet und das Isochronzyklotron gebaut.

1970

Das Institut für Festkörperforschung entsteht.

1976

Der Bau des Fusionsexperiments TEXTOR beginnt.

1980

Die Umweltprobenbank wird eingerichtet.

1984

Der Supercomputer CRAY X-MP wird eingeweiht.

1985

Der Reaktor MERLIN wird abgeschaltet.

1988

Das Biotechnikum geht in Betrieb.
Der AVR-Reaktor wird abgeschaltet.

1990

Die "Kernforschungsanlage Jülich GmbH" wird umbenannt in "Forschungszentrum Jülich GmbH".

1993

Das Kühler-Synchrotron COSY geht in Betrieb. Die Solar-Anlage PHOEBUS auf dem Dach der Zentralbibliothek liefert Strom in den Bürotrakt der Bibliothek.

1996

Der Supercomputer CRAY T90/T3E wird eingeweiht.
Das Forschungszentrum Jülich feiert sein 40jähriges Bestehen.

1998

Professor Peter Grünberg erhält den Deutschen Zukunftspreis für die Entdeckung des Riesen-Magneto-Widerstandseffekts.

1999

Bundespräsident Roman Herzog zu Besuch bei Zukunftspreisträger Prof. Grünberg.

2000

Das Institut für Photovoltaik wird gegründet.
Die Atmosphären-Simulationskammer SAPHIR (Simulation Atmosphärischer PHotochemie In einer großen Reaktionskammer) geht in Betrieb.

2002

Das Forschungszentrum Jülich erhält einen 4-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen für die Hirnforschung.

2003

Neues Gewächshaus mit antireflexbeschichtetem Solarglas errichtet.

2004

Ernst-Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen gegründet.

2005

Mehrere virtuelle Institute mit zahlreichen Partnern gegründet.

2006

Der Forschungsreaktor DIDO wird abgeschaltet.

Das Forschungszentrum Jülich feiert sein 50jähriges Bestehen mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen.

2007

Professor Peter Grünberg erhält den Nobelpreis für Physik.